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Böck Andreas

boeck andreasAndreas Böck wurde am 9. Juni 1900 in Dederles bei Seeg im Ostallgäu geboren. Er war katholisch und Alphirt der Weidegenossenschaft Kürbsen. Mit seiner Ehefrau Barbara, geb. Gotsch, hatte er zwei Söhne: Erwin und Adolf. Die Familie wohnte in Kürbsen 95.

 

Andreas Böck diente zuletzt als Schütze in der 2. Kompanie des XIV. Infanterie Festungs-Bataillons 999. In den Festungs-Infanterie Bataillons mit der Nummer 999 dienten Wehrunwürdige, vor allem Strafgefangene. Diese sollten nicht sicher in Zuchthäusern sitzen, während Soldaten an der Front starben. Das XIV. Festungs-Infanterie Bataillon 999 traf am 27. Dezember 1943 bei der 370. Infanterie-Division ein und wurde bei dem Dorf Biloserka bei Cherson in der südlichen Ukraine am Dnjepr eingesetzt. Ab dem 20. März 1944 musste sich das Bataillon immer weiter absetzen. Andreas Böck starb am 26. März 1944 bei Neu-Wodopoi während schwerer Abwehrkämpfe um den Brückenkopf Mykolajiw / Ukraine durch Kopfschuss. Mykolajiw ist eine Stadt in der südlichen Ukraine am Zusammenfluss von südlichem Bug und Inhul.

 

Kompanieführer Leutnant Freischlag schrieb in seinem Kondolenzbrief an die Witwe:

„Ihr Mann war in der Kompanie als Gewehrschütze eingesetzt. Durch seine vorbildliche Ruhe und Sicherheit war er seinen Kameraden ein vorzügliches Beispiel tapferen Soldatentums. Er war sehr beliebt bei seinen Vorgesetzten und Kameraden. Durch seinen Heldentod ist im Kameradenkreis eine große Lücke gerissen worden… Von seinen Kameraden wurde er mit allen militärischen Ehren in Neu-Wodopoi im Garten eines Hauses zur letzten Ruhe gebettet.“

 

Andreas Böck starb mit 43 Jahren.

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