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Biefel Rudolf

biefel rudolfRudolf Biefel wurde am 9. März 1906 in Olmütz in Mähren geboren, das damals noch Olmitz hieß und zum Kaiser- und Königreich Österreich-Ungarn gehörte. Nach dem 1. Weltkrieg wurde die Tschechoslowakei gegründet, zu dem nun auch Mähren zählte.

 

1939 wurde die Tschechoslowakei von Hitler-Deutschland zerschlagen. Olmütz lag nun im „Reichsprotektorat Böhmen und Mähren“. Heute gehört Olmütz, tschechisch Olomouc, zu Tschechien. Rudolf Biefel war Mitglied der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei (NSDAP).

 

Mit seiner Ehefrau Emilie, geb. Ihm, wohnte er zuletzt in Neu-Erbersdorf, heute Nove Herminovy, im Kreis Freudenthal in Mähren, heute Bruntal / Tschechien. 1945 / 46 wurde die deutsche Minderheit vertrieben. Rudolf Biefels Ehefrau fand in Wildpoldsried Aufnahme und wohnte in der Marktoberdorfer Str. 24.

 

Zuletzt diente Rudolf Biefel als Obergefreiter in der Kolonne Baupionier Bataillon 120. Seit Sommer 1942 wurde sein Bataillon, das der 82. Infanterie-Division unterstellt war, im Mittelabschnitt in Russland eingesetzt und dort im Januar 1943 von der Roten Armee eingekesselt. Seit dem 28. Januar 1943 wird Rudolf Biefel bei Kastornoje, ca. 150 km östlich Kursk / Russland, vermisst.

 

Rudolf Biefels Schicksal ist ungeklärt. Zum Zeitpunkt der letzten Nachricht war er 36 Jahre alt.

Krieger- und Soldatenkameradschaft Wildpoldsried

 

1. Vorstand: Willi Schlecht

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